Hanjo 2008
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Über mich

Wer Kollegen hat, der braucht keine Feinde !

Wer in dauernden Auseinandersetzungen mit seinen Arbeitskollegen aufgerieben wird sollte sich ernsthaft die Frage stellen, ob er nicht ein klein wenig zu demokratisch ist.

Oder das eine oder andere Mal zu laut seine Meinung gesagt hat,

denn Gehorsam und Ruhe sind die ersten deutschen Bürgerpflichten.

Die letzten 20 Jahre bis zu meiner Pensionierung im Jahre 1998 wurde mein Umfeld umfassend durch die Menschen diktiert, mit denen ich beruflich zu tun hatte. Die Arbeit war mein Leben, nicht zuletzt auch deswegen, weil ich mir meine Arbeitsbedingungen selbständig erstellen und organisieren konnte bzw. musste, ich konnte also kreativ sein. Das machte mir Spaß, ich habe gern gearbeitet, habe mich richtig reingekniet und engagiert und hatte viel Freude daran - und somit auch Erfolg.

MobbingVieles andere - insbesondere im privaten Bereich, Familie und Freunde - kam dabei zu kurz, ist auf das Notwendigste beschränkt gewesen.

Dieses Arbeitsumfeld wurde im Laufe der Zeit - insbesondere in den letzten 2 bis 3 Jahren meiner Dienstzeit - äußerst stressig, vor allem durch das Verhalten der Menschen in meinem beruflichen Umfeld, die mir meinen Erfolg neideten und gegen mich - nicht schnell genug von mir erkannt - aktiv wurden.

Erst als dieses berufliche Umfeld arg strapaziert, kurz darauf kaputt gemacht worden war - auch durch mein eigenes fehlerhaftes Verhalten in dieser Situation - besann ich mich auf mein privates Leben. Nach zwei Hypertonieanfällen mit Notarzteinsatz hatte meine Gesundheit unter dem psychischen Druck arg gelitten und ich wurde wegen Dienstunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Ich konzentrierte mich daraufhin insbesondere auf mich und die Menschen, mit denen ich außerhalb der Arbeit zu tun hatte. Das waren in erster Linie meine Familie und meine engeren Freunde, die in dieser - nicht nur für mich - schweren Zeit zu mir gestanden haben.Psychosomatik

Insbesondere mit ihrer, aber auch mit guter ärztlicher Hilfe und Unterstützung erkannte ich, dass unser Freundeskreis sowie auch die Tätigkeiten, an denen ich privat bereits Spaß und Freude hatte, viel wesentlicher waren und durch mich vertieft und erweitert werden konnten.

Und so wurde für mich anderes wichtiger:

  • Der Kontakt zu meiner Familie und unseren Freunden, neue private Bekanntschaften
  • Das Gestalten und Pflegen unseres Gartens, der Aufenthalt darin
  • Das Arbeiten mit dem Computer und auch das Internet
  • Das Wandern mit dem Fahrrad
  • und auch das Spielen
  • sowie ab August 2001 auch unser Traum, in Schweden leben zu wollen.
Hanjo´s liebste Tätigkeit ;-)

Welch ein Glück für sie und mich: 
Heute habe ich keine Kollegen mehr

Warum ´ne Homepage?